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Digitalfotografie - Highlights - Spinnen

 


Wenn Sie ein privates oder gewerbliches Interesse an den hier gezeigten Fotografien haben
oder eine besonderes Foto benötigen, dann kontaktieren Sie mich.

 Copyright © Joerg Meiss - Rodgau - Alle Rechte vorbehalten - All rights reserved


 

Die Spinnentiere (Arachnida) sind eine Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda). Gemeinsam mit den Pfeilschwanzkrebsen bilden sie den Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata).
Als Spinne werden Vertreter verschiedener Ordnungen innerhalb der Kieferklauenträger (Chelicerata) - ca. 60.000 Arten - bezeichnet. Als gemeinsames Merkmal teilen diese einen Körper, der aus nur zwei Körperabschnitten besteht (Prosoma und Opisthosoma) sowie vier Laufbeinpaare.
Die wohl am häufigsten gesehen Spinnen zählen zur Ordnung der Webspinnen (Araneae).

 

Reich: Animalia (Tiere)
|----Unterreich: Metazoa (Vielzeller)
|--------Abteilung: Eumetazoa (Gewebetiere)
|------------Unterabteilung: Bilateria (bilateralsymmetrische Tiere)
|----------------Stammgruppe: Articulata (Gliedertiere)
|--------------------Stamm: Arthropoda (Gliederfüßler)
|------------------------Unterstamm: Chelicerata (Scherenfüßer oder Fühlerlose)
|-----------------------------Klasse: Arachnida (Spinnentiere)
|---------------------------------Ordnung: Araneae (Webspinnen)
|-------------------------------------Unterordnung: Labidognatha
|-----------------------------------------Überfamilie: Argiopiformia (Echte Netzspinnen)
|---------------------------------------------Familie: Araneidae (Echte Radnetz- oder Kreuzspinnen)
|-------------------------------------------------Gattung: Araneus (Kreuzspinnen)
|-----------------------------------------------------Art: Araneus cucurbitinus (Kürbisspinne)

Kürbisspinne | Foto: Männchen
|
Kürbisspinne (Araniella cucurbitina) | Familie der Radnetzspinnen (Araneidae)
Der Vorderkörper der Kürbisspinne hat einen intensiv gelb-bräunlichen Grundton, während der Hinterleib leuchtend grün gefärbt ist. Auf dem Hinterleib befinden sich zwei Reihen mit 4 kleinen schwarzen Punkten auf jeder Körperseite. Bei den Männchen verläuft an den Seiten des Vorderkörpers jeweils eine dunkel gezeichnete Linie. Vor den Spinnwarzen befindet sich ein leuchtend roter Fleck bzw. kleiner Streifen.
Die Kürbisspinne gehört zu den kleineren Vertretern der Radnetzspinnen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von 8 mm und die Männchen max. 5 mm. Die Kürbisspinne ist in ganz Europa verbreitet und kommt häufig vor, besonders in den Monaten Mai und Juni.
Nur zur Paarung nähert sich das Männchen dem Weibchen und wird bei Unvorsichtigkeit zur ihrer Beute. Dieses Verhalten ist im Spinnenreich weit verbreitet.

 



 


 

 

 

 

 

 

Die bis zu 3200 Arten des Weberknechtes leben in Europa, Nordafrika und in Vorderasien. Man findet ihn unter modernden Baumstümpfen, in Sträuchern und unter Steinen.
Der Weberknecht kann bis zu 22mm groß werden und man erkennt ihn an auffallend langen Beinen und einem kleinen Körper
mit bis zu 4 Beinpaaren, die er bei Gefahr abwerfen kann. Auf dem Rücken befinden sich zwei Augen, die ihm ermöglichen seine Feinde auch von hinten frühzeitig zu erkenn
en. Die Weberknechte verfügen weder über durchbohrte Kieferklauen und Giftdrüsen noch über Spinndrüsen. Der Weberknecht ist ein nachtaktives Tier ist. Seine Nahrung besteht aus kleinen Würmern, Insekten und auf dem Boden liegendes Obst. Oft essen sie tote Tiere.
Bei der Fortpflanzung stehen die Geschlechtspartner Stirn an Stirn, dann schiebt das Männchen sein Geschlechtsorgan in die am Bauchgelegene Geschlechtsöffnung des Weibchens. Dann werden die Eier durch ein Legeröhre abgelegt.

 


 

 

 

 

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JM  ::  last update 12.07.2005 15:27:18
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