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Die Spinnentiere (Arachnida) sind eine Klasse der
Gliederfüßer (Arthropoda). Gemeinsam mit den Pfeilschwanzkrebsen
bilden sie den Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata).
Als Spinne werden Vertreter verschiedener Ordnungen innerhalb
der Kieferklauenträger (Chelicerata) - ca. 60.000 Arten -
bezeichnet. Als gemeinsames Merkmal teilen diese einen Körper,
der aus nur zwei Körperabschnitten besteht (Prosoma und
Opisthosoma) sowie vier Laufbeinpaare.
Die wohl am häufigsten gesehen Spinnen zählen zur Ordnung der
Webspinnen (Araneae).
Reich: Animalia (Tiere)
|----Unterreich: Metazoa (Vielzeller)
|--------Abteilung: Eumetazoa (Gewebetiere)
|------------Unterabteilung: Bilateria (bilateralsymmetrische
Tiere)
|----------------Stammgruppe: Articulata (Gliedertiere)
|--------------------Stamm: Arthropoda (Gliederfüßler)
|------------------------Unterstamm: Chelicerata (Scherenfüßer
oder Fühlerlose)
|-----------------------------Klasse: Arachnida (Spinnentiere)
|---------------------------------Ordnung: Araneae (Webspinnen)
|-------------------------------------Unterordnung: Labidognatha
|-----------------------------------------Überfamilie:
Argiopiformia (Echte Netzspinnen)
|---------------------------------------------Familie: Araneidae
(Echte Radnetz- oder Kreuzspinnen)
|-------------------------------------------------Gattung:
Araneus (Kreuzspinnen)
|-----------------------------------------------------Art:
Araneus cucurbitinus (Kürbisspinne)
Kürbisspinne | Foto: Männchen
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Kürbisspinne (Araniella cucurbitina) | Familie der
Radnetzspinnen (Araneidae)
Der Vorderkörper der Kürbisspinne hat einen intensiv
gelb-bräunlichen Grundton, während der Hinterleib leuchtend grün
gefärbt ist. Auf dem Hinterleib befinden sich zwei Reihen mit 4
kleinen schwarzen Punkten auf jeder Körperseite. Bei den
Männchen verläuft an den Seiten des Vorderkörpers jeweils eine
dunkel gezeichnete Linie. Vor den Spinnwarzen befindet sich ein
leuchtend roter Fleck bzw. kleiner Streifen.
Die Kürbisspinne gehört zu den kleineren Vertretern der
Radnetzspinnen. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von 8 mm
und die Männchen max. 5 mm. Die Kürbisspinne ist in ganz Europa
verbreitet und kommt häufig vor, besonders in den Monaten Mai
und Juni. Nur zur Paarung
nähert sich das Männchen dem Weibchen und wird bei
Unvorsichtigkeit zur ihrer Beute. Dieses Verhalten ist im
Spinnenreich weit verbreitet.








Die bis zu 3200 Arten des
Weberknechtes leben in Europa, Nordafrika und in Vorderasien.
Man findet ihn unter modernden Baumstümpfen, in Sträuchern und
unter Steinen.
Der Weberknecht kann bis zu 22mm groß werden und man erkennt ihn
an auffallend langen Beinen und einem kleinen Körper
mit bis zu 4 Beinpaaren, die er bei Gefahr abwerfen kann. Auf
dem Rücken befinden sich zwei Augen, die ihm ermöglichen seine
Feinde auch von hinten frühzeitig zu erkennen.
Die Weberknechte verfügen weder über durchbohrte Kieferklauen
und Giftdrüsen noch über Spinndrüsen. Der Weberknecht ist ein
nachtaktives Tier ist. Seine Nahrung besteht aus kleinen
Würmern, Insekten und auf dem Boden liegendes Obst. Oft essen
sie tote Tiere.
Bei der Fortpflanzung stehen die Geschlechtspartner Stirn an
Stirn, dann schiebt das Männchen sein Geschlechtsorgan in die am
Bauchgelegene Geschlechtsöffnung des Weibchens. Dann werden die
Eier durch ein Legeröhre abgelegt.

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