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Unter Canyoning versteht man das Begehen einer Schlucht
von oben nach unten (dem Verlauf des Wasser folgend) in den
unterschiedlichsten Varianten. Durch Abseilen, Abklettern,
Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt
man in geeigneter Ausrüstung durch die Schluchten und Canyons.
Als Erlebnissportart etablierte sich Canyoning Anfang der 80er
Spanien und Südfrankreich. Mitte der 90er folgte der Durchbruch
auch in den Nordalpen.
In den USA ist Canyoning eher als Canyoneering bekannt. Es bekam
dort durch europäischen Einfluss Ende der 90er Jahre einen
enormen Entwicklungsschub.
Trendsportart Canyoning
Nebem dem sportlichen Reiz des Abenteuers, steht vor allem das
Naturerlebnis im Vordergrund. Bei dieser Sportart spielen
Teamgeist und das gegenseitige Vertrauen eine wichtige Rolle.
Natürlich darf der Umwelt- und Naturschutz nicht vergessen
werden. Einige Naturschützer kritisieren Canyoning, da Teile der
Natur begangen werden, an die sonst nie ein Mensch gelangen
würde. Besonders die verbreitete kommerzielle Vermarktung für
den Tourismus führe zu Problemen. Allerdings ist dabei zu
bedenken, dass Canyons durchaus eine Art Katastrophengebiete
darstellen. Denn diese werden teilweise mehrmals im Jahr von
Hochwässern weit mehr verändert, als durch den Einfluss der
Menschen, die durch diese Schluchten laufen.
Sicherheit
Canyoning erfordert ein großes Maß an alpin- und
wassertechnischer Qualifikation - ist man erst einmal in eine
Tour eingestiegen, ist ein Rückzug vor Ende der Tour oft nicht
mehr möglich. Diese Sportart sollte zu Beginn nur mit kundiger
Führung durchgeführt werden:
www.outdoorplanet.net
und
www.bergfuehrer-sn.de
Weitere Infos:
Es werden noch viele weitere Fotos
aus D, A, I in den Jahren < 2002 | 2003 | 2004 | 2005 folgen...






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